Hostel Berliner Mauer

Hostel Berliner Mauer - Günstige Zimmer Buchen, Übernachtung inklusive Frühstück, Parkplatz und WLAN im ehemaligen Osten, mit S-Bahn zur East Side Gallery

Hostel Berliner MauerEs ist schon eine besondere Geschichte, die unser Hotel mit der Berliner Mauer verbindet, denn wäre sie nicht gefallen, dann hätten wir niemals unsere Herberge in Marzahn eröffnen können. Der Ostteil der Stadt, in dem unser Hotel steht, war damals nicht für jedermann zugänglich. Um eine Übernachtung in der Hauptstadt der DDR zu organisieren, mussten Wessis eine Menge Bürokratie überwinden und dazu noch jede Menge Ausdauer beweisen. Heute ist es ganz einfach bei uns im AapHotel zu übernachten. Und günstig natürlich auch. Das wissen viele unserer Gäste aus ganz verschiedenen Ländern der Welt zu schätzen. Nebenbei sind wir auch Arbeitgeber für viele Berliner aus allen Teilen der Hauptstadt.

Häufig fragen uns unsere Gäste nach der Berliner Mauer. Das Interesse an diesem greifbaren Stück Zeitgeschichte ist ungebrochen. Die  Geschichten über gelungene und misslungene Fluchtversuche faszinieren und berühren Menschen aus der ganzen Welt.

Dies ist ein Teil ihrer Geschichte:
Die Berliner Mauer teilte  von 1961 bis 1989 den West-  vom Ostsektor der Stadt. Dadurch wurden nicht nur Straßen und Gebiete getrennt, sondern vor allem unzählige Familien und Freunde. Viele Liebespaare konnten sich nicht mehr sehen und Eltern konnten ihren Kindern nur noch schreiben. An manchen Häusern entlang der Grenze wurden die Fenster vermauert, um den Blick und die Flucht in den Westen zu verhindern. Denn viele der Ostberliner fühlten sich eingesperrt und wollten in die Freiheit des Westens entkommen. Der Mauerbau geschah fast über Nacht, niemand hatte wirklich damit gerechnet. Nur zwei Monate vor dem Bau hatte Walter Ulbricht, damals Vorsitzender des Staatsrats der DDR, bei einer Pressekonferenz verkündet: “Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“ Heute weiß man, dass der Plan, eine Mauer zu bauen, den Alliierten und insbesondere John F. Kennedy nicht unbekannt war. Die Geheimdienste hatten Hinweise darauf erhalten. Dennoch war es anscheinend nicht möglich, dem entgegenzuwirken. In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 begannen folgerichtig die Bautätigkeiten für den sogenannten antifaschistischen Schutzwall. Die Bürger im sowjetisch verwalteten Teil der Stadt sollten nämlich durch die Mauer vor den schlechten Einflüssen aus dem kapitalistischen Westen geschützt werden. In Wahrheit war die Schließung der Grenzen natürlich veranlaßt worden, um die Abwanderung unzufriedener Ostdeutscher in den Westen zu stoppen. Die Grenzen zwischen der DDR und der Bundesrepublik waren bereits bis 1952 weitgehend geschlossen worden, sodass die Übergange von Ost nach West in Berlin für viele Ausreisewillige das Schlupfloch war, das ausgiebig genutzt wurde.

Fast dreißig Jahre trennte die graue Wand die Stadt in einen Ost- und einen Westteil. Viele Menschen aus dem Osten wollten irgendwie in den Westen der Stadt entkommen, aber eine Flucht über die Mauer war extrem gefährlich. Bewaffnete Soldaten der Nationalen Volksarmee bewachten die Grenze Tag und Nacht und schreckten nicht vor dem Gebrauch ihrer Schußwaffen zurück. Etwa 245 Menschen fanden so an der Mauer den Tod. Diese bewegende Geschichte ist Teil des Lebens der Stadt und die Mauer erinnert noch heute an sie.

Als die Grenzen am 9. November 1989 geöffnet wurden, waren die Berliner nicht zu halten. Spontan kamen Ost- und Westberliner an den Grenzübergängen zusammen und fielen sich voller Freude in die Arme. Sie lachten und weinten miteinander vor Freude und Erleichterung über den Fall der Mauer.  Man weiß nicht, wie es begann, aber plötzlich wollte sich jeder ein Stück der Berliner Mauer als Andenken sichern. Zu Tausenden gingen die Menschen mit Hammer und Meißel bewaffnet zur Mauer und hämmerten auf sie ein. Einerseits um ein Stück mit nach Hause nehmen zu können, andererseits um die verhasste Mauer so schnell wie möglich los zu werden. Viele schlugen symbolisch ein kleines Stück heraus, andere hämmerten sich ganze Müllsäcke voll. In nur wenigen Tagen waren bereits große Löcher in der Berliner Mauer, durch die man kinderleicht hindurchklettern konnte. An vielen Orten ragten die nackten Stahlstäbe aus der Mauer oder waren verbogen worden. Schon bald stellte dieser Rest der einst so starken Berliner Mauer ein Sicherheitsrisiko dar und so entschloss man sich für einen schnellen Abbau.

Hostel Berliner Mauer - East Side GalleryAn fast allen Stellen ist die Berliner Mauer heute verschwunden. Man würde sich kaum noch erinnern können, wo genau sie stand, wäre da nicht ein kleiner gepflasterter Streifen, der den Verlauf der Berliner Mauer markiert. Teile der Berliner Mauer stehen jedoch noch immer als Denkmal und zur Erinnerung an die Zeit, als Deutschland geteilt war in BRD und DDR. Die häufigste Frage unserer Gäste an uns lautet, wo die Berliner Mauer am besten erhalten ist. Ganz klar, das ist an der East Side Gallery. Dort haben Künstler aus aller Welt der grauen Mauer ein buntes Kleid angezogen und sie mit politischen und künstlerischen Botschaften verziert. Die East Side Gallery ist eine der Hauptattraktionen der Stadt und wird jährlich von unzähligen Touristen als wunderschönes Fotomotiv genutzt. Vom AapHotel sind sie in wenigen Minuten mit der S-Bahn an diesem wirklich sehenswerten Ort. Hostel Berliner Mauer

Hostel Berliner Mauer - BrandenburgerTor.1 - Markierung Verlauf Wer vom AapHotel zur Berliner Mauer möchte, kann ganz einfach mit der S-Bahn an die Orte fahren, an denen sie einst stand und teilweise noch immer steht. Sicher lohnt es sich auch an einer Führung entlang der Berliner Mauer teilzunehmen. Wer sich traut, fährt individuell mit einem Fahrrad selbst den Mauerweg ab, denn entlang der Markierung durch das Pflasterstreifen führt eine Radstrecke durch ganz Berlin.

Sehenswerte Orte sind unter anderem:

- Die East Side Gallery: das am besten erhaltene und längste Teilstück der Berliner Mauer ist 1,3 km lang. Es steht unter Denkmalschutz. Nach der Wende bemalten Künstler diesen noch stehenden Teil der Mauer im ehemaligen Osten gegenüber vom Ostbahnhof. Die 118 Künstler aus 21 verschiedenen Ländern verschönerten mit ihren Graffitis die Mauer. Dieser Abschnitt der Mauer sollte die Ostberliner damals den Zugang zur Spree versperren. Kürzlich bot die East Side Gallery Anlaß zum Streit, denn sie sollte an einigen Stellen abgerissen werden, um ein Bauprojekt zu ermöglichen. Die Gegner der Spreebebauung demonstrierten dagegen und forderten die vollständige Erhaltung der East Side Gallery. Zu den Demonstranten gehörte unter anderem auch David Hasselhoff, der ein ganz besonderes Verhältnis zur Mauer hat: zu Silvester 1989 sang er auf der Berliner Mauer seinen Hit "Looking for Freedom" und begeisterte die Massen.

- Der Checkpoint Charlie auf der Friedrichstraße ist ein ehemaliger Grenzübergang für Diplomaten und die Streitkräfte der Alliierten. Hier steht noch immer ein Schild auf dem steht: "Sie verlassen jetzt den amerikanischen Sektor". Außerdem findet man dort ein Grenzkontrollhäuschen mit Schauspielern, die Grenzsoldaten darstellen und sich fotografieren lassen. Gleich daneben steht das "Haus am Checkpoint Charlie", in dem das Mauermuseum mit Exponaten und Fotografien von geglückten Fluchtversuchen untergebracht ist. Wer Souvenirs aus der ehemaligen DDR sucht wird hier fündig, z. B. Militärmedaillen oder Mützen von Volkspolizisten.

Hostel Berliner Mauer- Die Oberbaumbrücke ist berühmt für ihre Schönheit. Dass sie früher ein Grenzübergang war, sieht man heute nicht mehr. Sie ist eine der meistgenutzten Spreebrücken zwischen Friedrichshain und Kreuzberg. Ausserdem dient sie mit der Hochbahn häufig als Kulisse für Außendrehs für Film und Fernsehen. 

- Der Bahnhof Friedrichstraße war ein Grenzbahnhof, d. h. er lag zum Teil im Westen und zum Teil im Osten. Hier konnte man Einreisen oder Ausreisen. Die ‘Wessis’ kamen hierher um steuerfrei Zigaretten und Alkohol zu kaufen, mussten sich aber in Acht nehmen vor den Zoll Beamten in Zivil, die auf der U-Bahn Strecke nach Steuersündern Ausschau hielten.

- Die Bernauer Straße mit einem Stück Mauer, sogar mit dazugehörigem Grenzstreifen und einem Aussichtsturm als Gedenkstätte an die Grenzanlagen und deren Unmenschlichkeit. Außerdem in der Bernauer Straße 48 und 78 Dokumentationstafeln mit Texten und Bildern, als Teil der


- Geschichtsmeile Berliner Mauer. Weitere Standorte von Tafeln befinden sich in der Heinrich-Heine-Straße, in der Bornholmer Straße, Ecke Bösebrücke, in der Chausseestraße, Ecke Liesenstraße, in der Sonnenallee, am Potsdamer Platz und am Reichstagufer bei den weißen Gedenkkreuzen.

- Die Kieler Straße, Wachturm und damals Führungsstelle Kieler Eck. Heute ist sie Gedenkstätte für den ersten Mauertote, den 24jährigen Günter Liftin, der dort erschossen wurde. Das letzte Flüchtlingsopfer der Mauern ist der 20jährige Chris Gueffroy.

- Der Bahnhof Jannowitzbrücke war ein sogenannter Geisterbahnhof. Diese Bahnhöfe im ehemaligen Osten von Berlin wurden von West-Bahnen durchfahren. Das Betreten des Bahnhofs war genauso wie das Halten der Transitzüge verboten. Der Bahnhof Jannowitzbrücke wurde schon zwei Tage nach dem Fall der Mauer wieder zugänglich gemacht. Weitere Geisterbahnhöfe waren Oranienburger Tor, Heinrich-Heine-Straße, Alexanderplatz, Weinmeisterstraße, Rosenthaler Platz und Bernauer Straße. Auch die Bahnhöfe Potsdamer Platz, Unter den Linden (jetzt: Brandenburger Tor), die Oranienburger Straße und der Nordbahnhof sowie die Bornholmer Straße, Stadtmitte und Französische Straße waren sogenannte Geisterbahnhöfe.

Die meisten dieser sehenswerten Orte erreichen Sie schnell und oft ohne Umsteigen von unserem Hotel aus mit der S-Bahn.

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